GRÄTZL TÖNE

Konzept & Leitung

2022 bis heute

 

Das Community Music Format GRÄTZL TÖNE bringt Musik in den öffentlichen Raum und versteht Gesellschaft als künstlerischen Handlungsraum. Im Mittelpunkt steht nicht das Konzert als abgeschlossene Darbietung, sondern Musik als gemeinsames Tun: ortsbezogen entwickelt, offen für unterschiedliche Altersgruppen und soziale Hintergründe, getragen von Kooperationen zwischen Künstler:innen, Studierenden, lokalen Initiativen und Einrichtungen vor Ort. Der öffentliche Raum wird dabei zur Bühne, zum Proberaum und zum Treffpunkt zugleich. Ein Setting, in dem künstlerische Qualität und gesellschaftliche Verantwortung zusammengedacht werden.

Die erste Ausgabe fand im September 2022 am Kardinal-Rauscher-Platz im Umfeld der Wasserwelt statt, in Kooperation mit JUVIVO.15 und lokalen Partner:innen. Das Programm verband Kinder- und Familienangebote, klassische Beiträge von Musiker:innen der Wiener Symphoniker und einem Grätzl-Talk.Musik wurde hier als verbindendes Element eingesetzt, das Gespräch, Begegnung und künstlerische Erfahrung miteinander verschränkte.

Die zweite Ausgabe am Rustensteg zur Eröffnung des Stadtraum Mitte 15 verlagerte den Fokus noch stärker auf partizipative Praxis. Unter dem Motto „Wünsch dir was“ wurden Besucher:innen selbst zu Mitgestaltenden: Musikalische Wünsche wurden spontan aufgegriffen, ein mobiles Studio ermöglichte das Produzieren von Beats und Klingeltönen vor Ort, Rap- und Performance-Beiträge schufen niederschwellige Zugänge für Jugendliche. Beide Veranstaltungen legten damit die konzeptionelle Grundlage für spätere Ausgaben – ein Format, das urbane Orte als Resonanzräume versteht und Musik als gemeinsame, sozial verankerte Handlung sichtbar macht.

Die weiteren Ausgaben werden auf der Webseite noch genauer beschrieben.

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